Simuliert wird ein Unwetter - ein Trockengewitter mit Blitzschlag und darauf resultierendem Waldbrand. Das Organisationsteam um Lienens Wehrführer Ralph Meier und Stellvertreter Eckhard Ehmann hat vier Abschnitte in Lienens nördlichem Industriegebiet gebildet. Mit in die Vorbereitung wird Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Klose (Altenberge) einbezogen.
Kreisalarmübung der Jugendfeuerwehren des Krs. ST in Lienen
Nah an der Realität
Die Jugendlichen müssen einen Wald- und Flächenbrand an den Ausläufern des Teutoburger Waldes bekämpfen. Bei zwei Feuern in Industriehallen zeigen die jungen Leute moderne Brandbekämpfung und demonstrieren Rettung von Menschen. Technische Hilfeleistung ist bei einem Gabelstapler gefordert. Etwas weiter befreit die THW-Jugend einen Verletzten aus einer misslichen Lage. Schön zu sehen, wie die jungen Leute Hand in Hand arbeiten.
Der Nachwuchs muss sich ins Zeug legen. Hydranten sind aufzuspüren, Schläuche auszurollen und Funkverbindungen aufzubauen.
Die Anfahrt vom drei Kilometer entfernten Sammelplatz (Reitgelände in Westerbeck) verläuft problemlos.
Solch eine Großübung hält Frank Klose für wichtig. „Sie unterstreicht die praxisnahe Ausbildung und festigt die Zusammenarbeit der Jugendwehren“, so der Kreisjugendfeuerwehrwart. Hinzu komme noch der Erlebnischarakter. Weil Jugendliche an Einsätzen der Wehr nicht teilnehmen, ist es für sie die einzige Gelegenheit, einmal mit Blaulicht und Martinshorn ausrücken zu dürfen. Die Organisation ist gut. Niemand hat Langeweile oder kommt sich überflüssig vor. Zu tun gibt es genug.
„Es ist die einzige Möglichkeit der Jugendwehren, in einem großen Rahmen zu üben“, ergänzt Eckhart Ehmann.
Kreisbrandmeister Bernhard Duesmann („Beeindruckend“) verfolgt zufrieden das Geschehen.
Zum Schluss des zweistündigen Spektakels folgt im Feuerwehrhaus die Manöverkritik. Zu bemängeln ist nichts. „Alles ist bestens gelaufen“, lobt der Kreisbrandmeister. (Text und Bild W. Schmitte WN )



