Simuliert wird ein Unwetter - ein Trockengewitter mit Blitzschlag und darauf resultierendem Waldbrand. Das Organisationsteam um Lienens Wehrführer Ralph Meier und Stellvertreter Eckhard Ehmann hat vier Abschnitte in Lienens nördlichem Industriegebiet gebildet. Mit in die Vorbereitung wird Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Klose (Altenberge) einbezogen.
Weihnachtsgrüße von den Kollegen / -innen aus Kelme, Litauen
Einsatzauftrag für den V-Dekon 50 Kreis Steinfurt
Am Mittwoch, den 13.07.2011 wurde der V-Dekon 50 (Dekontamination von 50 verletzten Personen) des Kreises Steinfurt zum FIFA-Frauen-Fussball Halbfinalspiel nach Mönchengladbach verlegt. Dies geschah im Auftrag des Landes NRW im Rahmen der Landesweiten Hilfe für einen Massenanfall von Verletzten.
Mit dabei waren 6 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lienen und dem TLF 20/40 W, sowie 11 weitere Fahrzeuge der Feuerwehr Lengerich, Ibbenbüren, Ladbergen sowie das DRK Ibbenbüren, welche das erforderliche Personal und Material nach Mönchengladbach bringen sollten. Ebenfalls dabei war der neue AB V-Dekon 50 (Abrollbehälter), der die Dekontamination erst ermöglicht.
Ab der Großsammelstelle „Weiner-Park“ in Ochtrup ging es dann als geschlossener Verband in den Bereitstellungsraum DRK-KatS-Zentrum Mönchengladbach, wo der Zug um 15.30 Uhr eintraf.
Nach gründlicher Einweisung in die Örtlichkeiten, betanken der Fahrzeuge durch das THW wurde in gemütlicher Runde das Halbfinalspiel auf einer Leinwand geguckt.
Neben dem V-Dekon-Zug Steinfurt waren auch noch andere Kräfte von DRK und Feuerwehr, unter anderem aus Bocholt in diesen Bereitstellungsraum berufen worden.
Gegen 20.30 Uhr kam dann von der Einsatzleitung der Abmarschbefehl und die Kräfte rückten wieder in Ihre Heimatstandorte ab. Beendet war der Einsatz für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lienen gegen 01.30 Uhr.
Kreisalarmübung der Jugendfeuerwehren des Krs. ST in Lienen
Nah an der Realität
Die Jugendlichen müssen einen Wald- und Flächenbrand an den Ausläufern des Teutoburger Waldes bekämpfen. Bei zwei Feuern in Industriehallen zeigen die jungen Leute moderne Brandbekämpfung und demonstrieren Rettung von Menschen. Technische Hilfeleistung ist bei einem Gabelstapler gefordert. Etwas weiter befreit die THW-Jugend einen Verletzten aus einer misslichen Lage. Schön zu sehen, wie die jungen Leute Hand in Hand arbeiten.
Der Nachwuchs muss sich ins Zeug legen. Hydranten sind aufzuspüren, Schläuche auszurollen und Funkverbindungen aufzubauen.
Die Anfahrt vom drei Kilometer entfernten Sammelplatz (Reitgelände in Westerbeck) verläuft problemlos.
Solch eine Großübung hält Frank Klose für wichtig. „Sie unterstreicht die praxisnahe Ausbildung und festigt die Zusammenarbeit der Jugendwehren“, so der Kreisjugendfeuerwehrwart. Hinzu komme noch der Erlebnischarakter. Weil Jugendliche an Einsätzen der Wehr nicht teilnehmen, ist es für sie die einzige Gelegenheit, einmal mit Blaulicht und Martinshorn ausrücken zu dürfen. Die Organisation ist gut. Niemand hat Langeweile oder kommt sich überflüssig vor. Zu tun gibt es genug.
„Es ist die einzige Möglichkeit der Jugendwehren, in einem großen Rahmen zu üben“, ergänzt Eckhart Ehmann.
Kreisbrandmeister Bernhard Duesmann („Beeindruckend“) verfolgt zufrieden das Geschehen.
Zum Schluss des zweistündigen Spektakels folgt im Feuerwehrhaus die Manöverkritik. Zu bemängeln ist nichts. „Alles ist bestens gelaufen“, lobt der Kreisbrandmeister. (Text und Bild W. Schmitte WN )
Feuerwehr Sommerfest 2011
Kisten stapeln in luftiger Höhe
Eingeladen hatte die Wehrführung, um zum ersten Mal seit mehreren Jahren wieder einen Nachmittag zu verbringen, der ganz im Zeichen der Familie stand. Damit bei den 130 Personen keine Langeweile aufkam, hatte sich ein Arbeitskreis im gemacht und Attraktionen auf die Beine gestellt.
Vom Rasenmäher-Zeitfahren, über Torschussgeschwindigkeitsmessungen bis hin zum Getränkekistenstapeln, für das sogar ein Kranwagen zur Verfügung stand, wurde alles geboten. Um so erfreulicher, dass das Wetter mit fortlaufender Zeit noch besser wurde.
Maßgeblich zum Erfolg haben, so der Leiter der Feuerwehr, , zwei lokale Firmen beigetragen, die dafür sorgten, dass die anfallenden Kosten gedeckt werden konnten. Ferner bedankte sich Meier bei dem engagierten Orga-Team, der Interessengemeinschaft Ossensamstag sowie der DLRG, die die Bewirtung und Kinderbetreuung übernommen hatten, und so den Kameraden und deren Familien einen gänzlich freien Tag zu ermöglichen.
Einsatz: Baum auf Straße
In den frühen Morgenstunden (03.54 Uhr) wurde der LZ Kattenvenne zu einem TH-Einsatz in den Paradiesweg gerufen, dort lag ein Baum auf der Straße. Dieser wurde fachmännisch zersägt und die Straße anschließend geräumt. Der Einsatz war nach ca. 1 Stunde beendet.
Maibaum richten am Feuerwehrhaus Kattenvenne

Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen war Thema der Fortbildung des Löschzuges Kattenvenne
-bk- Immer häufiger muss die Feuerwehr zu Verkehrsunfällen ausrücken wobei oft Personen mit schweren Rettungsgeräten aus ihrem PKW befreit werden. Durch die immer technisch hochwertigen Autos und deren hohen sicherheitstechnischen Ausrüstungen stehen die Kameraden vor immer schwierigen Aufgaben die es zu bewältigen gilt.
Nachbarschaftliche Löschhilfe in Bad Iburg
Halle mit Reinigungsmittel brennt in Bad Iburg nieder
Großeinsatz der Feuerwehr in Bad Iburg: Am frühen Donnerstagnachmittag ist an der Lienener Straße im Ortsteil Ostenfelde die Halle einer Gebäudereinigungsfirma abgebrannt. Dort waren Reinigungsmittel gelagert. Anwohner werden gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Bei Messungen konnten allerdings bislang keine giftigen Dämpfe festgestellt werden.
Spezialisten vor Ort prüfen nun, ob bei dem Brand gefährliche Gase ausgetreten sind. Bislang konnten sie aber nach ihren Messungen Entwarnung geben.
Derzeit läuft die Suche nach der Brandursache. Das Ordnungsamt ist vor Ort, die Polizei ermittelt. Wie hoch der Schaden ist, konnte die Polizei noch nicht mitteilen.
Bericht und Fotos Neue Osnabrücker Zeitung (www.noz.de)
1. Jahr First Responder
Schnelle Hilfe ohne Umwege
11 neue First Responder konnten am Samstag ihre Urkunde entgegen nehmen.Zusätzlich überreichte die Firma Schencking durch Per Wasner (6 von rechts) einen Scheck für die Ersthelfer.Obwohl die First-Responder-Zusatzausbildung keine Pflichtaufgabe für die Feuerwehr ist, hatte sich die Freiwillige Feuerwehr Lienen dazu entschlossen, sie durchzuführen. Die RWE sponserte dafür einen Kommandowagen. Damit fährt ein Ersthilfer von zu Hause aus sofort zum Hilfe Suchenden, während ein weiterer Ersthelfer mit dem Privatwagen den Ort des Geschehens anfährt.
Alle privaten Fahrzeuge sind bestückt mit einer Notfalltasche mit den Grundgeräten. Der Kommandowagen ist zudem mit weiteren wichtigen Hilfsmitteln ausgestattet. Noch konnte die Feuerwehr nicht alle Geräte und Materialien anschaffen, die eine Rettungsversorgung weiter optimieren würden.
Für den Unterhalt dieser Gerätschaften und Materialien sowie für die Ausbildung der Ersthelfer ist die Feuerwehr auf die Unterstützung der Bevölkerung und auf Sponsoring angewiesen. „Das System kann nur überleben, wenn wir weiterhin in der Ausbildung aktiv bleiben und entsprechende Geräte und Materialien zur Verfügung haben“ erklärt Ralph Meier, der Leiter der Feuerwehr Lienen/Kattenvenne, die große Bedeutung der Unterstützung durch die Bürger.
Als positives Beispiel ging am Samstag die Firma Schencking aus Lienen voran. Werksleiter Per Wasner überreichte Ralph Meier einen Scheck über 500 Euro. „Für die Bevölkerung ist die Arbeit der Feuerwehr eine dankbare Sache und solche Weiterbildungen innerhalb der Feuerwehr sollten unterstützt werden“ erläutert Wasner.
Ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht dies. 220 Einsätze insgesamt hatte die Feuerwehr im vergangenen Jahr, sowohl First-Responder als auch Feuerwehreinsätze. 13 700 Stunden in Bereitschaft leisteten die freiwilligen Helfer, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Mittlerweile kann die Freiwillige Feuerwehr in Lienen auf 31 First-Responder zurückgreifen.
Person hinter verschlossener Tür
-dh- Am Dienstag, den 22.02.2011 wurde der Löschzug Kattenvenne gegen 21.22 Uhr in die Straße Zur Wassermühle alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete: Person hinter verschlossener Tür.
Die Haustür konnte gewaltfrei von der Feuerwehr geöffnet werden. Die Person wurde so lange von der Feuerwehr betreut bis der Rettungsdienst eingetroffen war.








