Kleinbrand - brennt Mülltonne

-tm- Zu diesem Einsatz wurde der Löschzug Kattenvenne um kurz nach Mitternacht gerufen. Aus unerklärlichen Gründen hatte im Nachtigallenweg ein Holzverschlag mit Mülltonnen Feuer gefangen. Dieses wurde durch das Vorbildliche Verhalten der Anwohner weitestgehend gelöscht so dass die Kattenvenner Kameraden nur noch Nachlöschen mussten und schnell wieder abrücken konnten.

300 Meter lange Ölspur - Holperdorper Straße gesperrt

Die Reinigungsarbeiten auf der K 31 dauern Stunden.Foto:
Lienen - Voll gesperrt war die Holperdorper Straße (K 31). Nach einem Defekt an einem Schlauch einer selbstfahrenden Pflanzenschutzspritze sind am Morgen auf einer Länge von schätzungsweise 300 Metern zwischen 150 und 200 Liter Hydrauliköl auf die Fahrbahn gelangt. Um 07:27 Uhr wurde die Feuerwehr Lienen alarmiert. Zwölf Feuerwehrleute und vier Fahrzeuge streuten Ölbindemittel auf den Asphalt, ehe mit einer Spezialmaschine die Straße gereinigt wurde.  Innerörtlich wurde eine Umleitungsstrecke ausgewiesen. Die Reinigungsarbeiten dauerten mehrere Stunden an.
(Text u. Bild Westfälische Nachrichten / Feuerwehr Lienen)

Brandmeldeanlage

Am Dienstag Abend um 19:40 wurde die Feuerwehr Lienen zu einem Alarm einer Brandmeldeanlage im Industriegebiet alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelt. Die Anlage wurde wieder zurück gestellt. Der Einsatz war nach 20 min. beendet.

Jahreshauptversammlung Feuerwehr Lienen 2011

Die Wehrführung (von links): Manfred Kleine Niesse (Löschzugführer Kattenvenne), Eckhard Ehmann (stellvertretender Wehrführer), Tom Pabst (stellvertretender Löschzugführer Kattenvenne), Wehr-Chef Ralph Meier, Volker Niemann (stellvertretender Löschzugführer Lienen) und Geog Koop (Löschzugführer Lienen).Foto:
Die Wehrführung (von links): Manfred Kleine Niesse (Löschzugführer Kattenvenne), Eckhard Ehmann (stellvertretender Wehrführer), Tom Pabst (stellvertretender Löschzugführer Kattenvenne), Wehr-Chef Ralph Meier, Volker Niemann (stellvertretender Löschzugführer Lienen) und Geog Koop (Löschzugführer Lienen).Foto:
(Wilhelm Schmitte)

Die Feuerwehr ist längst „Mädchen für alles.“ Von 107 Einsätzen im vergangenen Jahr sind allein 69 technische Hilfeleistungen, zwei Notfallhilfen, drei Sicherheitsdienste und zehn sonstige Einsätze gewesen. Die Zahl der Brände ist mit 16 relativ gering.

Diese Zahlen nennen während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lienen die beiden Löschzugführer Georg Koop (Lienen) und Manfred Kleine Niesse (Kattenvenne). Hinzu kommen Brandschutzerziehung an Kindergärten und Schulen sowie gemeinsame Übungen beider Löschzüge.
Das Gemeinsame liegt Ralph Meier besonders am Herzen: „Wir sind eine Feuerwehr“, sagt er unter dem Beifall der Einsatzkräfte. Meier freut sich über 13 neue Aktive (zehn kommen aus der Jugendfeuerwehr). Für ihn ist klar: „Wir sind auf die Jugend angewiesen.“ Neue Leute - ganz klar - brauchen eine persönliche Schutzausrüstung. Macht 13 000 Euro. Da ist die Kommune gefragt. Ebenso wie beim Kauf neuer Helme und Stiefel. Im vergangenen Jahr hat die Gemeinde die Wehr mit einem Zuschuss in Höhe von 71 940 Euro unterstützt.

Aber: „Wir haben finanziell schwere Zeiten vor uns“, dämpft Dr. Martin Hellwig allzu große Hoffnungen. Wie berichtet, bekommt Lienen eine Million Euro weniger an Zuweisungen. Der Bürgermeister: „Wir müssen enger zusammenrücken.“

„Ich bin stolz, dass die Jugendwehren Lienen und Kattenvenne Schmiede für die Freiwillige Feuerwehr geworden sind.“ Das erklärt Eckhard Ehmann mit Blick auf den Nachwuchs. Der Gemeindejugendfeuerwehrwart und stellvertretende Wehrführer berichtet, dass Lienen 16 Mitglieder (zwölf bis 17 Jahre alt, Durchschnittsalter: 14) hat. Vier sind in die Freiwillige Feuerwehr gewechselt. Kattenvenne zählt elf Mitglieder (zwölf bis 15 Jahre alt, Durchschnittsalter: 13). Sechs junge Leute wechseln in die Wehr. Die Feuerwehr hat insgesamt 157 Mitglieder. 64 sind im Löschzug Lienen und 33 im Löschzug Kattenvenne aktiv. 32 Mitglieder beider Löschzüge gehören der Ehrenabteilung an.

Übergabe des neuen Kommandowagen / First Responder

„Wir haben schon Leben gerettet“
Neuer Kommandowagen für die Lienener Wehr. Den Notfallkoffer zeigen Fritz Dellbrügge, Wehr-Chef Ralph Meier, Ludger Flohre, Thomas Wirp (RWE Deutschland) und Bürgermeister Dr. Martin Hellwig (von links). Der neue Audi Q 5 (kleines Foto) verfügt über Allrad-Antrieb. Fotos (3):
Neuer Kommandowagen für die Lienener Wehr. Den Notfallkoffer zeigen Fritz Dellbrügge, Wehr-Chef Ralph Meier, Ludger Flohre, Thomas Wirp (RWE Deutschland) und Bürgermeister Dr. Martin Hellwig (von links). Der neue Audi Q 5 (kleines Foto) verfügt über Allrad-Antrieb. Fotos (3):
(Wilhelm Schmitte)
Lienen - Zugegeben, ein wenig wuchtig und wie eine Nummer zu groß geraten sieht er schon aus, der knallrote Kommandowagen der Freiwilligen Feuerwehr Lienen. Der neue Audi Q 5 mit Allradantrieb meistert mühelos Schnee und steiles Gelände im Teutoburger Wald. Muss er auch. Schließlich wollen die Ersthelfer (First Responder) mit dem Wagen bei Not- und Unfällen schnell zur Stelle sein.

Den Kauf hätte die Wehr nie aus eigener Kraft stemmen können. Da trifft es sich gut, dass das RWE mit 25 000 Euro in die Bresche springt. Mehrere Tausend Euro steuert ein weiterer Großsponsor aus dem Kreis Steinfurt, der anonym bleiben möchte, bei.

„First Responder müssen ein gutes Fahrzeug haben“, ist Ludger Flohre überzeugt. Der Leiter Konzessionen von der Kommunalbetreuung Osnabrück/Nordhorn von RWE Deutschland, merkt an, dass der „selten hohe Betrag“ in eine sinnvolle Sache fließt. „Das ist eine gute Sache“, ist er - selbst Feuerwehrmann in Melle - überzeugt.

Für Dr. Martin Hellwig fällt der neue Allrader in „keine obszöne Preiskategorie.“ Es ist wertvoll, dass bei Notfällen jemand in wenigen Minuten da ist“, dankt der Bürgermeister dem RWE und den Feuerwehrleuten.

Ralph Meier: „Der First Responder hilft den Patienten und ist eine Wohltat für Angehörige, nimmt ihnen eine Last von den Schultern.“

Die Notwendigkeit des Autos steht für Ralph Meier außer Frage. „Wir sind 365 Tage im Jahr einsatzbereit“, erklärt der Wehr-Chef während der Jahreshauptversammlung. „Es geht nicht darum, protzig aufzutreten. Wir haben schon Leben gerettet.“ Der Preis-Leistungsverhältnis beim Kauf sei unschlagbar gewesen. Auch wenn die passive Sicherheit „etwas überdimenisioniert“ daher komme.

Tierrettung Pferd mit Zaunlatte in der Brust

Den Fachleuten ist es ein Rätsel: Auf einem umzäunten Auslauf an der Straße Im Felde hat sich ein Pferd eine halbrunde Latte in die Brust und etwa 50 Zentimeter tief in den Körper gerammt. Um 13.17 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr alarmiert. Doch die zehn ausgerückten Einsatzkräfte konnten nichts mehr für den Vierbeiner tun. Ein Tierarzt schläferte das unter Qualen leidende Tier ein.

Schwelbrand in Ölheizung

Feuerwehr hat Schwelbrand in Heizungskeller schnell gelöscht.
Zu einem Brand in einem Heizungskeller rückte die Freiwillige Feuerwehr aus.Foto:

Zu einem Brand in einem Heizungskeller rückte die Freiwillige Feuerwehr aus.Foto:
(Wilhelm Schmitte)


Lienen-Kattenvenne - Durch den schnellen Einsatz verhinderte die Wehr Schlimmeres. Schnell gelöscht war am Montagmorgen ein Brand in einem Heizungskeller eines Einfamilienhauses. Dort hatte die Steuerungseinheit einer Ölheizung aus unbekannter Ursache geschmort. Es kam um 8.58 Uhr zu starker Rauchentwicklung. Der Hausherr alarmierte die Wehr. Unter Atemschutz und mit Hilfe einer Wärmebildkamera war der Brandherd schnell lokalisiert. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen. Um 10 Uhr war der Einsatz beendet. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. (Text und Bild WN)

Brand in Antik - Scheune

Den 33. Einsatz im Kreis Steinfurt,im jungen Jahr 2011, hatte die Feuerwehr Lienen zu verzeichnen. Um 1:30 wurden der Lz. Lienen und Lz. Kattenvenne mit dem Stichwort “Brand Schuppen” zum Glandorfer Damm 24 gerufen.Bei Eintreffen der ersten Kräfte brannte ein Gebäude von ca.10 x 5 in voller Ausdehnung.Das Gebäude wurde als Lager für Antik - Möbel genutzt.Als schwierig gestaltete sich die Löschwasserversorgung, da ein nahe gelegener Teich zu gefroren war. Eine Wasserentnahmestelle wurde an der Grundschule in Kattenvenne eingerichtet und mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr zur Einsatzstelle gefahren. Da nicht davon ausgegangen werden konnte das sich keine  Person mehr im Gebäude befindet,wurde um 1:55 Uhr Vollalarm mit Sierene für die gesamte Feuerwehr Lienen ausgelöst. Zusätzlich wurde ein RTW und NEF zur Eigensicherung der Einsatzkräfte zur Einsatzstelle alarmiert.Die Bundesstraße 475 wurde für ca. 5 Std. voll gesperrt im Bereich Schlingermann`s Mühle und Timpen Suhre. der Lz. Kattenvenne übernahm die Brandwache mit der Unterstützung des TLF 20/40 W bis ca. 7:15 Uhr. Nach  6 Std, Einsatz in der Neujahrsnacht wurde Feuer aus, Einsatz Ende gemeldet. (siehe auch Presse: NWM - TV & Westfälische Nachrichten )

Wehrleute schaufeln Dach frei

Wehrleute schaufeln Dach frei
Schaufeln, was das Zeug hält. Mit Schubkarren befördern Feuerwehrleute den Schnee vom Dach des Hallenbades. Auch die Fotovoltaikanlage (kleines Bild) muss von der weißen Pracht befreit werden.Foto:
Lienen - Der Schnee ist feucht und schwer wie Blei. Ein Räumblech - gefüllt mit der weißen Pracht - wiegt wohl 15 Kilogramm. Nach einer Stunde Schaufeln steht den 15 Einsatzkräften bei Temperaturen um den Gefrierpunkt der Schweiß auf der Stirn.

Das knapp 700 Quadratmeter große Flachdach des Hallenbades muss geräumt werden. Vorsichtshalber. Dort, wo sich die Fotovoltaikanlage befindet, ist Schnee von den blauen Feldern gerutscht. Die Haufen sind bis zu 60 Zentimeter hoch. „Die Belastung ist möglicherweise punktuell zu groß“, meint Ralph Meier. Daher, so Lienens Löschzugführer, sei die Wehr um 12.30 Uhr alarmiert worden. 30 Zentimeter misst die Schicht über den Umkleiden.

Georg Koop, stellvertretender Löschzugführer, leitet am Montagnachmittag den ungewöhnlichen Einsatz. Schnee schaufeln mussten die Wehrleute bislang nicht. Dafür ist man auch nicht richtig ausgerüstet. „Uns mangelt es heute an Schubkarren“, sagt Koop. Große Schneeschaufeln sind später schnell organisiert. Nach zwei Stunden lassen Motivation und Kräfte der Einsatzkräfte nach. Die zweite Gruppe wird nachalarmiert. Ablösung. Auf zum heißen Kaffee. Am späten Nachmittag ist der Schnee vom Dach entfernt. Die Schwimmer können im Hallenbad wie gewohnt ihre Bahnen ziehen.

In diesen Tagen erhält die Wehr immer wieder Anrufe von Bürgern, die ihre Dächer von der Schneelast befreit sehen möchten. Doch da wehrt Ralph Meier ab: „Es ist nicht Aufgabe der Feuerwehr, Dächer freizuschaufeln. Jeder Einzelne ist gefordert, rechtzeitig, das Dach zu reinigen.“ Bei einem echten Notfall berechnet die Wehr die erbrachten Leistungen nicht. Meier: „Ansonsten kostet das.“

Also: Die Schneemassen auf dem Dach rechtzeitig entfernen. Ähnliches gilt für Eiszapfen.

VON WILHELM SCHMITTE, LENGERICH

Alarmierung durch den Rettungsdienst: Starker Chlorgeruch

-bk- Am Montag 06.12.2010 wurde der LZ Kattenvenne zur Holzhandlung Kröger am Kattenvenner Bahnhof alarmiert. Der vorher alarmierte Rettungsdienst wurde zu einer verletzten Person gerufen, wobei er starken Chlorgeruch feststellt. Da er ohne Atemschutz den Patienten nicht erreichen konnte, gab er eine entsprechende Rückmeldung an die Leitstelle. Darauf rückte der LZ Kattenvenne mit 20 Kräften zur Einsatzstelle aus. Sofort wurde die GAMS – Lage eingeleitet. Unter Form1 wurde der Angriffstrupp zur Menschenrettung vorgeschickt. Parallel wurden die Notdekon und die Absperrung hergerichtet. Da die Unfallstelle an der Bahnlinie Münster – Osnabrück liegt gab es eine entsprechende Rückmeldung an die Leitstelle mit der Nachforderung des Notfallmanagers der Bahn, einen GSG - Zug, einen weiteren RTW und als Unterstützung den LZ Lienen. Die Polizei sollte die angrenzende B 475 sperren und die durch die Chlorgaswolke betroffenen Häuser über Lautsprecher warnen.

An der Einsatzstelle rüsteten sich zwei Trupps unter schweren Atemschutz und mit CSA – Anzügen aus. Der erste Trupp ging zur Erkundung des Stoffes und zur Abdichtung des Fasses vor. Der zweite Trupp diente als Sicherungstrupp. Mit entsprechendem Material wurde die Leckage schnell abgedichtet. Als zusätzlichen Schutz wurde die Gaswolke mit Sprühstrahl niedergekämpft.

Da es keine Stoffnummer auf dem Tank gab wurde über die Leitstelle anhand der Herstelleradresse der Stoff Chlordioxid ermittelt. Plötzlich gab es den Notruf Mayday, Mayday. Sofort ging der Rettungstrupp unter CSA vor und half dem verunglückten Trupp. Hier war ein Kamerad durch die starke körperliche Belastung zusammen gebrochen. Dabei landete er direkt auf seinen Funkknopf, was das Funken an der Einsatzstelle unmöglich machte. Nach kurzem hektischem Treiben ging der Rettungstrupp vor. Als alle CSA Träger in der Notdekon dekontaminiert waren, war Übungsende für den LZ Kattenvenne. Das Szenario Gefahrgut war das Thema der letzten Zugübung in diesem Jahr.

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